Top and Flops of 2012 in Games

Was sind meine persönlichen Tops und Flops für das vergangene Jahr? In diesem Post werde ich meine Top 3 in den jeweiligen Kategorien vorstellen. Die Liste der Titel beinhaltet ausschliesslich Spiele welche ich auch gespielt habe und ich mir somit eine persönliche Meinung bilden kann. Die Listen sind losgelöst von jeglichen Bewertungen wie zB. Metacritic. Die Zusammenstellung hat sich als nicht ganz einfach erwiesen, da es in beiden Kategorien mehr als 3 Titel gibt.

Tops

Darksiders II

Darksiders II war neben Dark Souls: Prepare to Die Edition (welche ich jedoch bewusst nicht in die Top 3 genommen habe, da das eigentliche Spiel bereits 2011 erschienen ist) mein absoluter Top-Titel 2012. Das Spiel hat eine unglaubliche Atmosphäre, welche mich von Beginn weg gefesselt hat. Dazu trägt auch der Soundtrack bei, welcher perfekt in die dynamischen Situationen eingepflegt wurde. Wer an einer etwas tieferen Analyse von Darksiders II interessiert ist, kann sich an meinem Platin Bericht erfreuen 😉

Darksiders II

 

Journey

Journey ist ein PSN Spiel, welches von den independent Entwicklern von thatgamecompany veröffentlicht wurde und allgemein als so genanntes Kunstspiel gilt. Die Entwickler versuchen darin spezielle Elemente ins Spiel einfliessen zu lassen, welche anderen Titeln eher unbekannt sind. Die Spiellänge beträgt nur rund eine Stunde, ist jedoch gespickt mit visuell bombastischen sowie emotionalen Momenten. Der Spieler steuert eine Figur mit einem langem Schal durch die Welt und trifft dabei auf die merkwürdigsten Kreaturen welche allesamt einen künstlerischen Touch aufweisen. Ein weiteres Feature ist der nahtlos integrierte Multiplayer Part wobei man willkürlich auf andere Spieler trifft, dabei aber den Namen des Spielers nicht sieht und nur durch einen Pfiepton miteinander “kommunizieren” kann. Wer zu den Besitzern einer PS3 gehört und Journey nicht gespielt hat, der hat mehr als nur ein gutes Spiel verpasst.

Journey

 

Hitman: Absolution

Das neuste Hitman bietet alles was hartgesottene Fans sowie Neuankömmlinge von einem Hitman Titel erwarten. Das Spiel bietet 5 (!) Schwierigkeitsgrade um auch wirklich das letzte aus einem Hardcore Spieler herauszuholen. Wie in einem Hitman Spiel eigentlich nicht üblich, wurde versucht eine etwas tiefere und missionsübergreifende Story zu präsentieren, gleichzeitig aber auch die alte Idee von vielen verschiedenen, unterschiedlichen Settings und Möglichkeiten beizubehalten. Die Story ist zwar eher nebensächlich, trotzdem finde ich dass das Zusammenspiel gelungen ist. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass der Entwickler der alten Hitman Spiele, IO Interactive, auch für den neusten Teil verantwortlich war. Ich finde das merkt man dem Spiel an. Es wurden zwar einige neue Gameplay Elemente eingefügt, dies natürlich auch um das Spiel einer breiteren Masse zugänglich zu machen und den heutigen Standards anzupassen, jedoch wurde viel Wert auf das alte Hitman-Feeling gelegt und das kommt auch extrem gut zur Geltung.

Hitman: Absolution

 

Flops

Diablo III

Die Nummer 1 Enttäuschung ist ganz klar Diablo III. Ein Spiel, welches 11 Jahre in Entwicklung war und von Millionen von Gamern sehnsüchtig erwartet wurde. Mitte 2012 war es dann endlich soweit: Der Nachfolger zum preisgekrönten zweiten Teil stand im Laden. Der Release des “Maus-Killers” wurde von massiven Serverproblemen geplagt und die Tatsache, dass ein spielen nur mit der Verbindung zu den Blizzard Servern möglich ist, warf von Anfang an ein schlechtes Licht auf das Spiel. Zudem war es von etlichen Balancing Problemen betroffen, welche doch eigentlich in den monatelangen Beta-Tests ausgemerzt hätten werden sollen.

Als Diablo III im Jahre 2008 angekündigt wurde, sass ich am PC und gönnte mir den Livestream. Es war ein unglaublicher Moment als das Logo über den Bildschirm flimmerte – ich hatte zugegebenermassen einige Tränen in den Augen. Umso mehr war ich vom Spiel selber enttäuscht und bin es heute, ein halbes Jahr später, immer noch.

 Diablo III

 

Syndicate

Syndicate ist ein First Person Shooter und ist ein Reboot der alten Syndicate Serie. Ich kenne die alten Spiele so gut wie gar nicht, Syndicate hat mich eher wegen seiner visuellen Präsentation sowie dem Cyberpunk Setting angezogen. Der Spieler kann sich neben einer Unmenge an futuristischen Waffen auch einige Fähigkeiten zulegen, wie das Hacken von Geschütztürmen aus der Ferne oder eine Übernahme des Datenchips eines Gegners, wobei dieser dann Selbstmord begeht oder auf seine Mitstreiter losgeht. So cool die Fähigkeiten auch sein mögen, die Kampagne ist sehr eintönig. Es geht durch Schlauchlevels à la Call of Duty oder durch etwas grössere Bereiche, wobei diese dann durch unzählige anstürmende Gegner verteidigt werden müssen. Meiner Meinung nach wurde viel zu wenig aus dem sonst eigentlich spannenden Setting herausgeholt. Da erwarte ich zum Beispiel von dem im nächsten Jahr erscheinenden Capcom Titel “Remember Me” etwas mehr.

Syndicate

 

Medal of Honor: Warfighter

Dieser Flop bezieht sich ausschliesslich auf die Einzelspieler Kampagne. Den Multiplayer-Teil habe ich nicht angespielt. Die Kampagne ist mit seinem ca. 5 Stunden sehr kurz. Aus diesem Grund darf man grundsätzlich von den integrierten Actionsequenzen ein wenig mehr erwarten. In einer Shooter Kampagne braucht es heute, wie zum Beispiel in sich ähnelnden Filmen auch, gewisse Momente, die herausstechen. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Call of Duty Spiele, welche mit ihren Kampagnen jedes Jahr aufs Neue überzeugen können. Aber eben solche Momente fehlen in Warfighter komplett. Alles in allem fühlt es sich wie eine schlechte Kopie von Battlefield 3 an.

Metal of Honor: Warfighter

 

 

 

 

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